Mediation mit Stellvertretung

DozentIn(nen)
Veranstaltungsdatum
-
Ort
München (das SySt-Institut behält sich vor, das Seminar ggf. online durchzuführen)
Anmeldeschluss
Preis
396,00
inkl. Mwst.
Ausbildungspreis
250,00

Die 4-jährige Ausbildung zur/zum Systemische(r) TherapeutIn bzw. BeraterIn ist nach aktuellem Stand gemäß § 4 Nr. 21a/b UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Module Für TeilnehmerInnen an unserer 4-jährigen Ausbildung zum Systemische(r) TherapeutIn bzw. BeraterIn sind folgende Module anrechenbar:
2 Tage Modul 4a oder 7

Weitere Informationen

Die Mediation mit Stellvertretung bedient sich unterschiedlicher Konzepte, um Einzelpersonen bei der Bewältigung von Konflikten zu unterstützen. Wenn in einem Konflikt eine Partei eine Mediation durchführen möchte, die andere Partei daran jedoch nicht teilnehmen kann oder will, dann ist die Mediation mit Stellvertretung ein hilfreiches Mittel, um jene Partei zu unterstützen, die Beratung wünscht. Die Methode stellt zudem einen hervorragenden Zugang dar, um sich auf die unterschiedlichsten Situationen, wie z.B. entscheidende Verhandlungen, Vorstellungsgespräche oder andere Gesprächssituationen vorzubereiten. Mediation mit Stellvertretung kann sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext eingesetzt werden.

Methodisch wird bei der Mediation mit Stellvertretung die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg und das Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung miteinander kombiniert, indem ein Mediator bzw. eine Mediatorin die fehlende Partei repräsentiert. Eine in vieler Hinsicht syntaktische Kommunikationsform wie das lösungsfokussierte Interview oder die Gewaltfreie Kommunikation (in einer passenden Version) sind dabei wesentlich, denn es geht darum, dass die abwesende Partei durch die Art und Weise der Gesprächsführung sozusagen idealtypisch vertreten ist. Strukturiert über die Phasen der Mediation werden so Lösungsideen generiert und nächste Schritte geplant.

Inhalte:

  • Warum Mediation mit Stellvertretung?
  • Phasen der Mediation mit Stellvertretung
  • Grundideen und kritische Betrachtung des Modells der Gewaltfreien Kommunikation
  • Zusammenspiel des Phasenmodells der Mediation mit dem einfühlsamen Vorgehen der Gewaltfreien Kommunikation und der repräsentierenden Wahrnehmung
  • Rollenverständnis der für die Repräsentation bzw. Mediation Verantwortlichen
  • Besonderheiten der Mediation mit Stellvertretung
  • Schritte der Versöhnung
  • Anwendungsgebiete der Mediation mit Stellvertretung
  • Praxisfälle, Demonstration und Übungen


DozentInnen:

Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej und

Mag. Susanne Ertl, hat Betriebswirtschaft studiert und ist u.a. eingetragene Mediatorin (ZivMediatG), Klärungshelferin IfK®, Systemischer Coach und Zertifizierter PCM® Coach. Sie verfügt über 20 Jahre Konzernerfahrung, davon 10 Jahre Führungserfahrung im mittleren Management. Seit 2008 ist sie als Systemischer Coach mit Schwerpunkt „Konfliktklärung, Perspektive und Prävention“ tätig und seit 2013 als Mediatorin im wirtschaftlichen Kontext.

Susanne Ertl

 

Ort:

Bibliothek Varga, Hinterhaus, Leopoldstr. 118, 80802 München

Zeiten:

1. Tag: 11.00 - 14.00 und 16.00 - 19.30 Uhr
2. Tag: 10.00 - 13.00 und 14.30 - 17.00 Uhr