SyllA

Syllogistische Aufstellung

(Matthias Varga von Kibéd)

Diese Aufstellungsform geht auf das syllogistische Quadrat der aristotelischen Logik zurück. In Bezug auf einen wiederkehrenden Situationstyp beim Anliegen der KlientInnen werden die Teile "für alle", "für alle nicht", "für einige" und "für einige nicht" als Repräsentanten aufgestellt.

Eine andere Variante dieser Form stellen die Teile "immer", "nie", "manchmal" und "manchmal nicht" dar, die ebenfalls als Repräsentanten aufgestellt werden können. Die logischen Beziehungen des aristotelischen Quadrats: konträr, kontradiktorisch, subkonträr und subaltern sind die Grundlage der Prozessarbeit bei der Syllogistischen Aufstellung. Diese Aufstellung ist insbesondere dann geeignet, wenn Generalisierungen aufgehoben, Ausnahmen entdeckt, erstarrte Haltungen überprüft und Vorurteile aufgedeckt werden sollen.