SOA

Sprachliche Oberflächenstrukturaufstellung

(Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd)

Bei dieser Aufstellungsart werden zentrale Sätze im Weltbild der Klientin aufgestellt. Wir lassen die Klientin ihr Problem selbst in ein oder zwei Sätzen zusammenfassen, bzw. ausdrücken oder greifen eine besonders markante Formulierung aus ihrer Problemschilderung heraus. Die grammatischen Segmente dieses Satzes werden dann als Repräsentanten aufgestellt. Als Hintergrundgrammatik dient hier häufig die Problemaufstellung, manchmal auch eine partielle Familienaufstellung oder die Tetralemmaaufstellung. In den Segmenten des zentralen Satzes der Klientin finden wir häufig die Teile der Problemaufstellung wieder. Meist fehlt der Gewinn, den die Therapeutin dann als zusätzlichen Teil ergänzen kann.

Diese Aufstellungsart ist insbesondere dann geeignet, wenn die Klientin verschiedene Probleme anbietet und durch die Aufforderung, ihre Probleme in zwei Sätzen zu bündeln, gezwungen wird, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch wenn KlientInnen einen Satz als ein immer wiederkehrendes Muster ihrer Probleme bezeichnen, kann die sprachliche Oberflächenstrukturaufstellung für dieses Anliegen die passende Struktur liefern.

Zurück zu Grundformen der Syst