PSA

Personensystemaufstellung


Bei einer Personensystemaufstellung werden die Personen aufgestellt, die für das jeweilige Anliegen relevant sind. Für die Stellungsarbeit werden besonders die Prinzipien der Zugehörigkeit und Reihenfolge angewendet. Die Prinzipien für Immunkraftbildung und Individuation finden Ausdruck in rituellen Sätzen.

Die PSA kann insbesondere eingesetzt werden:

• zur Klärung und Auflösung von Konflikten
• für Versöhnungsarbeit
• zum Gewinnen eines Überblicks über ein größeres Personensystem
• um ausgeblendete Themen zu finden (diese zeigen sich anhand der Befindlichkeiten der RepräsentantInnen oder indem ein oder mehrere RepräsentantInnen auf etwas Bestimmtes schauen; an dieser Stelle kann mit der kataleptischen Hand geprüft werden, ob ein neuer Teil ergänzt werden muss)
• zur Verdeutlichung der Beziehungsstruktur zwischen Personen
• zum Verständnis vergangener Abläufe; hierbei werden die RepräsentantInnen gebeten, ein Drittel ihres Impulses auszuführen.

Die PSA kann ein ganzes System abbilden, z. B. eine Gegenwartsfamilie oder auch nur ein Teilsystem, das für eine bestimmte Fragestellung relevant ist, z. B. Vater und Sohn. Dies wäre dann eine partielle FSA.

Zurück zu Grundformen der Syst