AAT

Aufstellung des ausgeblendeten Themas

(Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd)

Bei dieser Aufstellungsart werden folgende Teile als Repräsentanten aufgestellt:

Focus
offizielles Thema
ausgeblendetes Thema


Das offizielle Thema steht für das von der Klientin präsentierte Anliegen, das ausgeblendete Thema für "etwas, um das es bei dem offiziellen Thema eigentlich auch noch geht". Wir nannten daher diese Aufstellungsart früher auch die "Aufstellung des eigentlichen Themas". Da es sich bei dem eigentlichen Thema jedoch nicht um ein dem offiziellen Thema vorgeordnetes Thema handelt und nicht um den Anspruch der Therapeutin, ein tieferes Wissen zu haben, änderten wir die Bezeichnung in den neutraleren Namen "Aufstellung des ausgeblendeten Themas".

Die drei Teile der Aufstellung des ausgeblendeten Themas können dabei alternativ unter anderem parallel zu folgenden jeweils drei Teilen der Problemaufstellung gesehen werden: Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Hindernis oder Focus, Ziel, Gewinn oder Focus, Ziel, künftige Aufgabe. Focus, Ziel, Hindernis oder Gewinn, Hindernis oder zukünftige Aufgabe können dabei auch einen Ausgeschlossenen aus der Familie repräsentieren. Die Grammatik der Aufstellung des ausgeblendeten Themas lässt sich häufig anhand der Grammatik einer partiellen Problemaufstellung verstehen. Manchmal ist es auch hilfreich, die Problemaufstellung als Hintergrundgrammatik der partiellen Familienaufstellung und manchmal des Tetralemmas zu verwenden. Die Aufstellung des ausgeblendeten Themas ist besonders gut für verdecktes Arbeiten geeignet.

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