Priming und die Grammatik der Repräsentation im SySt®-Ansatz

DozentIn(nen)
Veranstaltungsdatum
-
Ort
München
Anmeldeschluss
Preis
455,00
inkl. Mwst.
Ausbildungspreis
280,00

Die 4-jährige Ausbildung zur/zum Systemische(r) TherapeutIn bzw. BeraterIn ist nach aktuellem Stand gemäß § 4 Nr. 21a/b UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Module Für TeilnehmerInnen an unserer 4-jährigen Ausbildung zum Systemische(r) TherapeutIn bzw. BeraterIn sind folgende Module anrechenbar:
2 Tage Modul 4a oder 7

Weitere Informationen

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sprache, Raumgestaltung und multisensorische Kontextfaktoren Ihre Arbeit in Beratung, Therapie und Veränderungsprozessen unmittelbar bereichern.

Die Idee der repräsentierenden Wahrnehmung und die Grammatik der Repräsentation im SySt®-Ansatz (Grammatik der Strukturaufstellungen) bieten für hynosystemische Vorgehensweisen im Allgemeinen und für Resonanzeffekte im Priming im Besonderen einen geeigneten Vergleichsrahmen, um beide Sichtweisen wechselseitig nutzbar werden zu lassen.

Christa Kolodej und Matthias Varga von Kibéd führen das Seminar als dialogischen psychologisch-philosophischen Diskurs. Dabei werden unterschiedliche Elemente aus der Grammatik des SySt®-Ansatzes als Zugänge zu Ressourcen und Perspektiven in Beratungs- und Veränderungsprozessen erfahrbar gemacht und mit der Idee des Priming verbunden.

Aus dem SySt®-Ansatz greifen wir dabei insbesondere auf Glaubenspolaritäten, Tetralemma und das 5-Tiere-Schema zurück. Grundideen für diese Verknüpfung finden sich in der Repräsentation im SySt®-Ansatz, die in diesem Seminar erstmals mit der  Idee der strukturellen Resonanz als Basis des Priming in Verbindung verbunden wird.

Neben Aspekten des sprachlichen Priming betrachten wir Raum und Kontext als Priming-Faktoren: Licht, Farben, Sitzordnung, symbolische Gegenstände und weitere Elemente wirken oft unbewusst, fördern kreative Zustände und unterstützen die Aktivierung von Ressourcen. Sie erhalten praxisnahe Hinweise, wie Sie diese Faktoren gezielt einsetzen können, um Lernprozesse, Empathie, Lösungen und Kooperation zu fördern. Sie lernen, wie innere Modelle und Beziehungsmuster durch räumliche Anordnung, Blickrichtungen, Abstände oder Bewegungsimpulse sichtbar werden. Durch diese Aspekte der transverbalen Grammatik ergibt sich eine natürliche Nähe zur Methodik des Priming.

Die Verbindung von Priming, transverbaler Grammatik und Repräsentation eröffnet Ihnen neue Wege, Veränderung auf kognitiver, emotionaler, körperlicher und systemischer Ebene zu gestalten. Am Ende des Seminars gehen Sie mit konkreten Werkzeugen und einem integrativen Verständnis nach Hause, um Räume, Sprache und Wahrnehmung bewusst für nachhaltige Veränderung einzusetzen.
 

Ort:

Bibliothek Varga, Leopoldstr. 118, 80802 München

Zeiten:

1. Tag: 11.00 - 14.00 und 16.00 - 19.30 Uhr
2. Tag: 10.00 - 13.00 und 14.30 - 17.00 Uhr

Ankündigung des Seminars